ROYAL Antike Hochzeits-Handschuh-Sammlung der Erzherzogin Maria Immakulata, Fr. Adam’s Sohn Wien, 1900
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Sammlung von 19 Handschuhen, ca. 1900 – Brautaussteuer der Maria Immakulata von Österreich & Württemberg
Historische Provenienz: Maria Immakulata
Diese beeindruckende Sammlung von 19 Handschuhen stammt aus dem persönlichen Nachlass von Maria Immakulata, geborene Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Toskana und spätere Herzogin von Württemberg. Als Mitglied der Habsburg-toskanischen Linie und Schwägerin von Marie-Valerie (Tochter von Kaiserin Elisabeth „Sisi“) gehörte Maria Immakulata einem der angesehensten Zweige der kaiserlichen Familie an.
Die Handschuhe wurden in Wien bei dem renommierten k.u.k. Hof-Handschuhlieferanten Fr. Adam’s Sohn erworben, ansässig in der Wiedner Hauptstraße 12 – einem Lieferanten, der nicht nur den kaiserlichen und königlichen Hof von Österreich-Ungarn belieferte, sondern auch königlicher spanischer Hoflieferant war. Diese Handschuhe waren Teil der Brautaussteuer von Maria Immakulata, die für ihre Vermählung mit Herzog Robert von Württemberg am 29. Oktober 1900 in Wien angefertigt wurde.
Beschaffenheit & Materialien
Die Sammlung umfasst sowohl lange als auch kurze Handschuhe aus Wildleder und Zickel-Leder, in getragenem und ungetragenem Zustand. Die Vielfalt spiegelt die luxuriösen und praktischen Bedürfnisse einer hochadeligen Braut um die Jahrhundertwende wider.
Ungetragene Wildlederhandschuhe (lang)
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Anzahl: 5 — Länge: ca. 54 cm
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Anzahl: 3 — Länge: ca. 74 cm
Ungetragene Wildlederhandschuhe (kurz)
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Anzahl: 2 — Länge: ca. 30 cm
Ungetragene Zickel-Lederhandschuhe (kurz)
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Anzahl: 4 — Länge: ca. 30 cm
Zusätzliche Stücke
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Drei Paar lange Handschuhe, getragen
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Ein Paar Herren-Wildlederhandschuhe, ungetragen
Historischer Kontext & modische Bedeutung
Dieses seltene Ensemble bietet einen bemerkenswerten Einblick in die aristokratische Modekultur um 1900 und stellt eine museumswürdige Textilgruppe mit außergewöhnlicher Habsburg-württembergischer Provenienz dar. Hochwertige Handschuhe waren wesentliche Elemente der höfischen Etikette und symbolisierten Kultiviertheit, Status sowie die sozialen Erwartungen, die bei formellen Anlässen an adlige Damen gestellt wurden.
Provenienz
Wir haben diese Sammlung zusammen mit anderen seltenen und historisch bedeutsamen Stücken aus dem Nachlass von Dr. Alexander Eugen Herzog von Württemberg (1933–2024) erworben.