Antiker Gürtel aus Siebenbürgen, ca. 1780
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Siebenbürgischer Samt- & Brokat-Damengürtel, ca. 1780
Opulente Festtracht aus dem Siebenbürgen des 18. Jahrhunderts
Dieser prächtige antike Damengürtel aus der Zeit um 1780 ist ein seltenes und opulentes Beispiel für die siebenbürgische Festtracht, das die reiche stilistische Mischung aus deutschen und ungarischen Traditionen widerspiegelt. Gefertigt aus Samt und Brokat, zeichnet sich der Gürtel durch elf runde Buchteln (Rosen) aus, die jeweils mit gotisierenden Blättern besetzt und mit roten oder grünen Glassteinen verziert sind – ein Beleg für die Vorliebe der Region für kostbare Materialien und kunstvolle Ornamentik.
Barocke Schließe und zeremonielle Eleganz
Das Herzstück bildet eine schwere Barockschnalle, die mit augusteischen Ranken verziert ist und mit einem Kettenverschluss geschlossen wird – ein Detail, das von der zeremoniellen Eleganz der siebenbürgischen Tracht des 18. Jahrhunderts zeugt. Mit einer Länge von ca. 82 cm (ohne Kette) befindet sich der Gürtel in einem sehr guten Zustand, wobei Struktur und Verzierungen wunderschön erhalten sind.
Kulturelle Identität und Bedeutung für Sammler
Dieser seltene Gürtel ist ein herausragendes Beispiel für ethnografischen Schmuck, historische Trachten und Accessoires von Museumsqualität. Er bietet einen lebendigen Einblick in die kulturelle Identität und handwerkliche Meisterschaft einer der geschichtsträchtigsten Regionen Osteuropas und macht ihn zu einem höchst begehrten Stück für Sammler dekorativer Kunst des 18. Jahrhunderts.